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VTPV- Herbstlager
vom 27.10. bis 31.10.2003

in Bad Berka

Mit 19 Pfadfindern ging es fünf Tage auf "Landstreicherei" durch die Städte, Dörfer, Wälder und Wiesen rund um Bad Berka.Ja, fahrende Ritter waren wir!
Am Willkommenstag im Ilmtreff, an welchem uns die Königin persönlich begrüßte, bekamen wir Aufgaben für die nächsten drei Tage. Gute Tatensollten in einem Logbuch festgehalten werden, mit der
Videokamera konnten wir die lustigsten Ereignisse filmen, ein Geschenk für die König durfte nicht fehlen. Ebenso wollte unsere Königin neue Geschichten aus ihrem Reich hören und jede Gruppe
bereitete zwei bis drei Programmpunkte für das Ritterfest vor.



Herr Koch vom Ilmtreff lernte uns danach das Gruseln. Schlangen holte er aus jeder Ecke des Raumes. Veit, unser Jüngster, war der Mutigste. Er ließ sich die 2,60 m Schlange um den Hals hängen. Welch ein Geschrei im Raum.
Nach einer Singerunde und einer frostigen Nacht ging es voller Taten auf in die Lande. Gute Taten zu vollbringen war gar nicht so einfach. Viele Leute lehnten ab, andere wunderten sich, doch ein paar nahmen unsere Hilfe dankbar an. So durften wir Laub in einem Kinderheim rechen, auf einem Reiterhof helfen, Zaunspfähle einsetzen, Unkraut an einem alten Gebäude einfernen.... Auch der Friedhof freute sich über unsere Hilfe.

Nach vielen Guten Taten kehrten wir am Donnertag wieder in den Ilmtreff zurück. Jeder brachte ein Geschenk für die Königin mit. Leider ist eine Gruppe nicht wieder in die Dienste der Königin getreten und fuhr aufgrund von Kälte und Motivationsmangel schon am zweiten Tag nach Hause.
Am Abend hieß uns die Königin herzlich willkommen und lud uns zu einem festlichen Ritteressen ein. Anschließend schauten wir uns unsere Videos an, führten Sketche auf, ein Spiel wurde ausgedacht und dieses super Logbuchgedicht vorgetragen:

Der erste Tag, Gott war das ein Schlag.
Rudi, Michi, Felix, Nils und ich(e), was war´n wir nicht für Wichte.
Unser Tageswerk, von Bad Berka nach Hetschberg.
Erst die Straße lang gegangen, dann kam eine Tortur, gelaufen durch die weite Flur.
Über Äcker, Abhänge hinunter und über Gleise,
durch Brennnesseln, über ein Bächlein, der ganze Tag auf diese Weise.
Schließlich Hetschberg, unser Ziel, wir woll´n Essen kaufen und zwar viel.
Aber oh nein, welche Schande, es gab keinen Supermarkt in diesem Lande.
Doch es half nichts, wir mußten weiter, nach Bad Berka zurück, ach war das heiter.
In Bad Berka einzukaufen und dann schon wieder weiterzulaufen,
doch dann trafen wir den Rest, ach war das ein großes Fest.
Zusammen übernachtet an der Pauliner Hütte und nicht unter einer Autobrücke.
Am nächsten Morgen ließen uns die Bad Blankenburger im Stich, solche Aktionen hasse ich!
Aber was soll´s, was soll man tun, wir hatten trotzdem eine Menge zu tun.
Für uns gab´s Verstärkung, na so etwas? Von dem Christian und dem Thomas.
Wir liefen zurück nach Hetschberg, für unser Gutes Tageswerk.
Beim Pferdestall umgraben eines Beet(e)s, Gott war das ein großes Feets.
Weiter gings nach Legefeld, zur Schaffung einer bess´ren Welt!
Steine stapeln, unsere erste Wahl, auch war das eine große Qual.
Die nächsten Taten folgten sogleich, Fegen und Laubharken, das war leicht.
Es gab auch mächtig Lob, was unsere Stimmung gewaltig hob.
Geboren eine Definition von Guter Tat, wenn diese schon alleine naht;
auch wenn sie nicht gebraucht, ständig Fragen ganz schön schlaucht.
Besonders wenn oft "nein" gehört, was uns unwahrscheinlich stört.
Am letzten Tag, die letzte Tat!
Maggiman, das ist der Michi, kehrt den Friedhof, wichi, wichi!!!
Das soll´s hier gewesen sein, Schluss ist hier der Logbuchreim!

Autor: Anna-Sophia (Rastenberg)

 

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