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"Seitenweit
schwarz auf grün"
vom 29. Juli bis 8. August 2009
in Birkenfeld/Buhlenberg

Alle vier Jahre veranstaltet der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) e.V. ein Bundeslager. Zu diesem versammeln sich viele Pfadfinder aus Deutschland, sowie internationale Gastgruppen, um zehn Tage lang gemeinsam Pfadfinderei zu erleben. Im Jahr 2009 war es nun wieder soweit. Vom 29. Juli bis 08. August trafen sich um die 4000 Pfadfinder in Buhlenberg (Rheinland-Pfalz).

Jedes Bundeslager steht unter einem Motto, welches gleichzeitig auch die Spielgeschichte für das Programm darstellt, das besonders für die unter 16jährigen Angeboten wird. Das Motto des diesjährigen BuLas: "Seitenweit - Schwarz auf Grün". Es ging also im Allgemeinen um Bücher. Das Lager ist in mehrere Unterlager strukturiert. Da ich so auch nur in einem Unterlager war, kann ich, logischer Weise, auch nur von diesem Berichten; nämlich von Meridian. Meridian, das ist ein Reiseführer, der bis 08. August von allen Teilnehmern gestaltet werden sollte. Das Programm war sehr durchwachsen. Von sogenannten "Kleinauflagen", an denen sich Gruppen bis zu 15 Personen an von anderen Gruppen angebotenen Workshops beteiligen konnten, über freiwillige Angebote, bis hin zu "Großauflagen" - Geländespiele für über 200 Personen - gab es sehr viele Angebote, die man nutzen konnte, um mal wieder etwas neues kennen zu lernen oder einfach nur gemeinsam Spaß zu haben.

Wer Ranger/Rover (Pfadfinder ab 16 Jahren) war, konnte sich mit einer R/R-Challenge die Zeit vertreiben. Angeboten wurde eine Schnipseljagd, bei der man in der Nacht Reflektoren folgen musste, die an verschiedenen Dingen angebracht wurden. Auch die Fotorallye (hier musste nach Fotos gelaufen werden, hinter jeder Wegbiegung war mindestens ein Foto zu entdecken) und die GPS-Tour machten sehr viel Spaß.

Das wichtigste an einem solchen Lager ist natürlich der Kontakt zu anderen. So konnte man viele neue Leute kennen lernen. Hierfür besonders geeignet waren die Cafés, welche aus Konstruktionen von mehr als fünf Jurten gebaut wurden. Hier gab es am Abend Programm für die Größeren, Ausschank, länderspezifische Leckereien und natürlich viel Musik - wohlbemerkt nicht aus der Dose, denn Strom - den gabs hier nicht. Kein Strom? Wird sich der ein oder andere jetzt fragen. Natürlich wurde zur Grundversorgung der Markthalle oder des Technikteams Strom zur Verfügung gestellt - Sicherheit geht vor! Aber ansonsten gab es, außer Batteriebetriebenen Kameras keinerlei Dinge, die mit Strom versorgt werden müssen. Waschen konnte man sich in Waschzelten, Trinkwasser gab es an Trinkwasserstellen und wer doch mal unter die Dusche hüpfen mochte, der ging ins Freibad Birkenfeld. Gekocht wurde über Gaskochern und Licht brachte entweder das Lagerfeuer oder die ein oder andere Petroleumlampe, bzw. Kerzen und Teelichter.

Im Grunde könnte ich jetzt noch viel mehr schreiben, aber das einzige, was ich noch sagen kann ist: "So etwas muss man einfach erlebt haben. Nicht alle Wörter der Welt würden reichen, um beschreiben zu können, wie es ist, ein Bundeslager genießen zu dürfen."

Vielen Dank an die Buhlenberger Gemeinde, die uns so nett in Ihre Reihen hat aufgenommen.

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